Mit Robocop zum Weltfrieden!?


In ihrem Impulsvortrag zeigte Isabella Hermann wie Science Fiction unsere (technische) Zukunft denkt und aktuelle gesellschaftliche Themen verhandelt.

 

 

 

Ob wir Seite an Seite mit Robotern leben können oder uns selbst abschaffen, wurde bereits in Science-Fiction-Serien wie „Battlestar Galactica“ oder „Real Humans“ diskutiert. 

 

Dass Science Fiktion Technik-Design auch inspiriert, zeigt das Modell eines bemannten Roboters Method-2, der in Südkorea entwickelt wird und zukünftig die Grenze zu Nordkorea bewachen soll. Einer seiner Designer ist Vitaly Bulgarov, der bislang für die Film- und Gamingindustrie arbeitete.

 

Die Automatisierung des Krieges schreitet voran ebenso die Entwicklung sogenannter letaler autonomer Waffensysteme (LAWS). Das sind Roboter, die selbständig, ohne menschliche Steuerung, Ziele auswählen und zerstören. Welche grundlegenden juristischen aber insbesondere auch ethischen Problematiken LAWS aufwerfen, zeigt Ulrike Esther Franke im Überblick.

 

Die völkerrechtliche Dimension der autonomen Waffensysteme beleuchtet die FES-Studie von Robin Geiss.

 

Auf den Punkt bringt es der Clip von „Campaign to Stop Killer Robots“

 

Wie man Robotern ethische Vorstellungen frei nach Isaac Asimov, einem der bekanntesten Si-Fi-Autoren, einprogrammieren kann, diskutiert ein Nature-Artikel.

 

Facettenreich diskutierte die Salon-Runde das Für und Wider von Roboter-Einsätzen - im Alltag wie im Kriegseinsatz. 


Isabella Hermann

Impulsgeberin

 

Mehr zu ihrer Forschung

www.popular-political-science.org

Salon No. 21 / März 2017